Review Uli Wunner’s Jazz Creole

Allein schon die Namen Uli Wunner und Leroy Jones genügten, um den wieder geschmackvoll eingerichteten Saal im Willy- Club zu füllen. Die beiden Protagonisten nämlich bürgen für musikalische Qualität. Wenn beide auch noch durch den brillanten Pianisten Harry Kanters, den rhythmus- sicheren Bassisten Karel Algoed und den effektiven , nicht aufdringlichen Schlagzeuger Stefan Treuter getragen werden, kann nichts mehr schief gehen.
Für eine Formation, die sich dem klassischen Jazz widmet, ist es verständlich, dass man sich der „Standards“ bedient, aber darüber hinaus auch Tunes wählt, die nicht häufig gespielt werden. Beispielhaft dafür sind Paradise of Earth, Pennies from Heaven, Petit Fleur, what a wonderful World, Hard Times. Darüber hinaus präsentierte Leroy auch eigene Kompositionen. Er bewies einmal mehr, dass er ein Ausnahmetrompeter ist, der sein technisches Repertoire mit dirty tones, perlenden Läufen, wunderbaren Phrasierungen mit Uli Wunner in der Frontline, demonstrierte. Jones ist sicherlich einer der wenigen Trompeter, der den Tonumfang seines Instruments voll auszuschöpfen vermag und dabei die hohen Tonlagen sauber zur Geltung bringt. Seine Improvisationen und die Tonfülle selbst sind wirklich beeindruckend. Unterstützt wurde er dabei von Uli Wunner's Klarinette und Saxofon. Uli selbst ein perfekter Solist auf seinen Instrumenten puschte durch sein einfühlsames Spiel Leroy Jones an diesem Abend zu Höchstleistungen. Uli Wunner, der auch von vielen anderen Formationen gern gebucht wird, strahlte besonders bei seinen Interpretationen der Stücke Petit Fleur, What a wonderful World.
Ein weiterer Spitzenmusiker ist Harry Kanters (Piano), der an diesem Abend nicht nur ein phantastisches Solo spielte, die Frontline einfühlsam umrahmte, und seine perfekte Technik demonstrierte, sondern gemeinsam mit Karel Algoed (bass) und Stefan Treuter (drums) auch einen für die Frontline verlässlichen, bombersicheren Teppich legte. Sehr wirkungsvoll für den Gesamteindruck des Quintetts wirkten karel und Stefan im Hintergrund. Wieder einmal wurde bewiesen, dass ohne kompakt wirkende Rhythmusgruppe, die Frontline nicht wirklich in „Wallungen“ kommen kann.
Anmerkung:
Ich wünschte mir nur, dass die hiesigen Zeitungen von unseren hochwertigen Konzerten im Vorfeld der Veranstaltungen mehr Notiz nehmen würden.
Etwas „Besseres“ kann unser Verein seinen Zuhörern nun wirklich nicht bieten.

Es war ein wunderbarer Jazzabend in Lisa’s Wiley- Club.

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